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Liebe EducArte-Freunde,

wir möchten euch hiermit schweren Herzens mitteilen, dass die Unterstützung für EducArte über die Kinderstiftung Spongo nicht mehr weitergehen wird.

Verschiedene Faktoren haben zu dieser Entscheidung geführt, die keinesfalls leichtfertig getroffen wurde. Eileen hat sich aus persönlichen Gründen aus dem Projekt zurückgezogen. Sie möchte sich zukünftig stärker um ihre eigenen Kinder kümmern, da ihr Mann berufsbedingt öfter über längere Zeiträume im Ausland tätig sein wird, und kann daher die Arbeit für EducArte nicht mehr in diesem Umfang gewährleisten. Im Moment ist leider keine Person greifbar, die ihre Arbeit übernehmen könnte.

Für uns war es stets unabdingbar, dass Transparenz und entsprechende Informationen bezüglich des Projektes vorhanden waren. Eileen spricht perfekt Spanisch und konnte daher die Dinge vor Ort richtig einordnen.

Auch die Abrechnung der Gelder und die Kontrollen der Quittungen vor Ort wurden durch Eileen natürlich in ganz hervorragender Weise umgesetzt. Das lief alles absolut perfekt !!!!! Sie pflegte die Website und kümmerte sich auch hier stets um aktuelle Infos. Aus diesem Grund konnten wir immer sicher sein, dass alle Mittel zielgerichtet und korrekt verwendet wurden.

Darüber hinaus erwartet Alejandra, die als Hauptinitiatorin dem Projekt vorsteht und sich auch Vollzeit dort einbringt, ein Baby. Sie hat bereits bekanntgegeben, dass sie nach der Entbindung im Juli nicht mehr zu EducArte zurückkehren wird und sich zunächst um ihr Baby kümmern möchte. Sie ist die leitende Person und auch hier steht bis jetzt kein Ersatz zur Verfügung.

Darüber hinaus tragen die finanziellen Schwierigkeiten, die durch den Wegfall eines großen Sponsors entstanden sind, selbstverständlich zur allgemeinen Unsicherheit und Instabilität innerhalb der Organisation bei.        

Mit dem Fehlen der entsprechenden Informationen über die Aktivitäten bei EducArte, dem Weggang der Führungsperson, sowie der nun fehlenden Kontrolle über die Verwendung der Spendengelder kann daher von Seiten der Kinderstiftung den Spendern gegenüber keine verantwortungsbewusste Zusammenarbeit gewährleistet werden.

Alle Gelder, die bis jetzt eingegangen sind, wurden und werden noch für EducArte verwendet. Eileen bezahlt derzeit mit den restlichen verbleibenden Mittel die letzten offenen Posten und dokumentiert dies, wie gewohnt, für unsere Buchhaltung. 

Wir werden daher alle neuen Spendeneingänge zurück überweisen, bis neue Projekte anstehen, die wir dann aber zunächst vorstellen und entsprechend bewerben werden.

Selbstverständlich steht es jedem frei, sich direkt mit Alejandra und EducArte (centrocomunitarioeducarte@gmail.com) in Verbindung zu setzen und eventuelle Spenden direkt mit der Organisation abzuwickeln.

Wir bitten um euer Verständnis und möchten uns im Namen der Kinder für die langjährige Unterstützung und das Vertrauen ganz herzlich bedanken.

Inge und Peter Höll und natürlich Eileen Ranscht.

EducArte durchlebt zur Zeit geldmäßig eine sehr schwierige Krise. Doch jede Krise birgt stets auch etwas Gutes. Die finanzielle und vor allem die moralische Unterstützung vieler lieber Freunde, die an unsere Arbeit glauben, motivieren und helfen uns optimistisch nach vorn zu blicken.

Dafür sind wir überaus dankbar.

  

EducArte gibt nicht auf

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Vor Schreck erstarren und darin verharren ist alles andere als ein Charakterzug von EducArte. Seit mehr als zehn
rainbowsJahren arbeitet die Organisation für die Gemeinschaft und sie denkt gar nicht daran, jetzt damit aufzuhören. Die
Schlüsselbegriffe lauten Neuorientierung und Aktion und damit beginnt die Arbeit in dem allzu unbeliebten Bereich der Finanzmittelbeschaffung. Café Rainbow in Antigua bietet Organisationen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit vorzustellen, Interesse zu wecken und eventuell die eine oder andere Spende einzusammeln. EducArte nimmt dieses Angebot in Anspruch und veranstaltet in diesem Monat einen Informationsabend.   

 

Auch die Eltern packen anpadres

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Die Familien, mit denen EducArte arbeitet, können natürlich keine finanzielle Hilfe leisten, umso erfreulicher und bedeutungsvoller wurde die Eigeninitiative der Mütter und Väter aufgenommen, die sich organisierten, um die Dachterrasse aufzuräumen und den Zaun zu reparieren.

 

 

Abschied von Kajakaja

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Mehr als fünf Monate war Kaja Teil der EducArte-Familie und auch wenn sie nun nicht mehr vor Ort ist, wird sie immer Teil der Familie bleiben. Vielen Dank für deine motivierende Hingabe und Unterstützung. Wir wünschen dir alles erdenklich Gute auf deinem Weg. 

 

Valentinstag und Karneval

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carnavalEs gibt eigentlich überhaupt keinen Grund, der dagegen spräche, dass diese beiden Anlässe nicht zusammen gefeiert werden sollten. Die Kinder von EducArte lieben die Verkleidung und brauchen sowieso keinen besonderen Anlass, um sich Kostüme anzuziehen. Und am Valentinstag, der in Guatemala als Tag der Zuneigung undcarnaval1 Freundschaft bezeichnet und gefeiert wird, sieht man dann eben wie sich Superhelden, Tiere undPrinzessinnen freundschaftlich um den Hals fallen. Welch Freude!

 

Lesegruppe lateinamerikanischer Lektüre

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Im Rahmen der Förderung einer Kultur des Friedens mittels Feminismus organisiert EducArte eine monatliche lecturaDiskussionsrunde über ein zuvor bekanntgegebenes und als Kopie zur Verfügung gestelltes lateinamerikanisches Buch über genderorientierte Themen. Zur Freude aller Beteiligten trafen sich bei der ersten Versammlung 19 Frauen und Männer, die sich gemeinsam über das Buch “Mujer No Costilla” der nicaraguanischen Journalistin und Schriftstellerin Alina Guerrero López austauschten und darüber diskutierten.

 

Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter Februar 2014

EducArte wünscht allen ein glückliches neues Jahr voller Gesundheit und Energie. Vielen Dank für die vielen Spenden zum Jahresanfang. 

Willkommen bei EducArte

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Die Ferien sind vorbei und EducArte hat die Arbeit wieder aufgenommen. Es gibt viele bekannte Gesichter in der Einrichtung, aber es sind auch einige neue hinzugekommen. Wie immer möchten wir euch zunächst einmal die Gruppen und ihre Verantwortlichen vorstellen. 

evelyn sulmaEvelyn kümmert sich um unsere Kleinsten.

 

 

 Sulma arbeitet mit den Kindern der Vorschule.

margarita

 

Margarita ist für die Gruppe der extrakurrikularen Grundschule verantwortlich. 

 

luis


Luis ist Betreuer bei allen spielpädagogischen, künstlerischen und sportlichen Aktivitäten.

 

 

 eileen

 

Eileen gibt Unterricht in Sexualerziehung und führt die „Elternschule“ durch.

 

rocío y priscila
Hinter den Kulissen sorgen Rocío y Priscila für Ordnung, indem sie den EducArte-Alltag organisieren und verwalten.

 

 

Alejandra

 

Alejandra verwaltet,  sammelt Spenden, stellt Kontakte her und organisiert Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit und Volksbildung.  

 

 

IMG_4547Kunst-Workshop

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Der erste Monat beginnt bereits mit Kunst. Mehrere Wochen arbeitet Workshop-Leiterin IMG_4640Rosario Vásquez mit zwei Gruppen und zeigt ihnen verschiedene Techniken der Portrait-Zeichnung und der Arbeit mit Tusche. Insgesamt 23 Kinder nehmen an dem Workshop teil,lernen und kreieren dabei wundervolle Werke, die wir später ausstellen werden.  

 

 

Lateinamerika hat in seiner Geschichte auch viele mutige und beindruckende Frauen, die den Weg für den Gleichstellungskampf der Geschlechter und der Unabhängigkeit der Frau geebnet haben. Jeden Monat möchten wir kurz eine dieser Persönlichkeiten vorstellen.  

Manuela Sáenz die Befreierin

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Manuela SaenzManuela Sáenz ist zweifelsfrei eine der interessantesten Figuren der Unabhängigkeitskriege Südamerikas, die in den Jahren zwischen 1809 und 1825 stattfanden. Ihren Kritikern zufolge trübt ihr romantisches Verhältnis zu Simón Bolívar (einer der bedeutendsten Gestalten der amerikanischen Emanzipation gegen das spanische Imperium) ihre eigenen persönlichen Verdienste, nämlich jene als eine der größten Verteidigerinnen der Unabhängigkeit der südamerikanischen Staaten und als eine der führendsten und fortgeschrittensten Verteidigerinnen der Frauenrechte.  

Zu ihrer Zeit wurde sie wegen ihrer extrovertierten und für diese Epoche allzu provokanten Art, sowie für ihren wachsenden politischen Einfluss von ihren Zeitgenossen scharf angegriffen und sogar geächtet. Auch viele Jahrzehnte nach ihrem Tod ignorieren einflussreiche Intellektuelle und Historiker ihr Leben in den Werken über die Geschichte der Befreiung. Andere wiederum reduzieren sie auf ein romantisches oder gar schmähliches Beiwerk und spinnen eine sexuelle Legende um ihre Person, welche auch heute noch schwer wiegt.

Sie war eine Patriotin aus Quito, der Hauptstadt des heutigen Ecuadors, und sie war die Lebensgefährtin von Simón Bolívar. Viele Jahre lang widmete sie ihr Leben dem gemeinsamen Befreiungskampf, begleitete ihn auf seinen Militärzügen durch Südamerika und unterstützte die Sache der Revolution, indem sie Informationen sammelte, Flugblätter verteilte und sich für Frauenrechte einsetzte. 

Man nennt sie Manuelita Sáenz und als Befreierin des Befreiers wurde sie bekannt aufgrund ihres entschlossenen Handelns als sie Simón Bolívar bei einem Angriff zur Flucht verhilft. 

Erst Mitte des 20. Jahrhunderts, dank der geschichtlichen Neudeutungen, erschienen Biografien und Aufsätze, in denen für ihre Rolle als Führerin und Heldin bei der Befreiung des heutigen Ecuador, Kolumbien und Peru die verdiente Anerkennung einfordert wird. 

Als Wegbereiterin des Feminismus in Lateinamerika wurde Sáenz in den letzten Jahren gar zur Ikone des lateinamerikanischen Feminismus erhoben. 

Und selbst wenn sich noch immer Gegner finden, so begeistert ihr Leben auch angesehene Schriftsteller und Historiker wie Alfonzo Rumazo, German Arciniegas oder Alberto Miramón und Pablo Neruda.

Nichtsdestotrotz, fast zwei Jahrhunderte nach ihrem Tod, ist sie eine Person, die auch weiterhin Hass oder Zuneigung sowie Debatten und Kontroversen hervorruft.

Quellen: Wikipedia / Biografía Mujer No Costilla de Alina Guerrero Lopez.

 

Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter Januar 2014

 

 

 

 Jahresabschied bei EducArte

Und wieder geht ein aufregendes und ereignisreiches Jahr zu Ende. Wir sind müde, aber zufrieden. Die Kinder bei EducArte hatten noch viel Spaß im Ferienclub und vor allem bei der Weihnachtsfeier.            

Vielen Dank für eure Unterstützung. Wir wünschen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr voller Energie und Tatendrang.

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Kunstfestival

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Das fünfte Kunstfestival von CasaSito und Los Niños wird in diesem Jahr unter dem Thema “Kunst für den Frieden” veranstaltet. EducArte und weitere sieben Bildungszentren nehmen an dem Spektakel teil und erfreuen sich an der Kunst aus Tanz, Theater, Fotografie, Malerei, Literatur, Musik, Film und Vielem mehr. Und hier sind die Werke der EducArte-Kids:  Werke copia 2fotos copiaKunstwerke

Kunstwerke

 

Herzlichen Glückwunsch zum Schulabschluss!

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An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen auch unserem Kollegen und Freund Luis Aquilar zu seinem  erfolgreichen Schulabschluss zu gratulieren. Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen ihm alles erdenklich Gute für sein Studium an der Universität. 

Luis mit Direktorin Alejandra

Schluss jetzt! Es reicht!

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Guatemala ist ein brutales Land, gezeichnet von Gewalt, Mord und einer großen kollektiven Apathie. Ich benutze dieses Wort, um die Worte Ignoranz und Desinteresse zu vermeiden, denn ich kann nicht glauben, dass es den Guatemalteken egal ist, dass allein in diesem Jahr bis Oktober 665 Frauen gewaltsam ums Leben kamen und mehr als 5400 Frauen Opfer von sexueller Gewalt wurden, wobei dies lediglich die registrierten Fälle sind*. Hinzu kommt die innerfamiliäre Gewalt, die ebenfalls kaum angezeigt wird. Und hier sprechen wir “nur” von der Gewalt gegen Frauen. Diese Zahlen sind doch erschütternd, erschreckend und niederschmetternd. Wie traumatisiert muss eine Gesellschaft sein, die ihre Mütter, Töchter und Schwestern offenbar nicht schützen kann oder all die vielen Opfer scheinbar nicht zur Kenntnis nehmen will? Ich werde mich nicht über die Regierung auslassen, eine Regierung ist letztendlich auch bloß der Spiegel einer Gesellschaft. Solange die Bevölkerung kollektiv die Augen verschließt und sich den Umständen ergibt, wird sich nichts ändern. 

Fotos nov. copia 5EducArte und weitere Organisationen wollen das nicht einfach so hinnehmen und legen den Finger auf die Wunde. In unserer
Fotos nov. copia 3täglichen Arbeit, vor allem aber im November widmen sich sämtliche öffentliche Veranstaltungen der Situation der Frauen in Guatemala. Am 25. November, dem internationalen Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, findet eine Demonstration  durch Antigua statt, um auf diese extremen Missstände aufmerksam zu machen. Eine vorausgegangene Sensibilisierung dieses furchtbaren Themas mit den jungen Mädchen bei EducArte führt dazu, dass sie sich zu einer sehr eindringlichen Darstellungsform entschieden haben.   

Die Mädchen stellen die vielen grausamen Schicksale der Frauen dar, die missbraucht, getötet Fotos nov. copia 4und einfach weggeworfen wurden. Eine schreckliche Realität des Landes.

Die Schuhe sind Symbole für die oft anonymen und ungesühnten Gewaltverbrechen. EducArte hat sie mit Gedichten versehen.

*Quelle: INACIF (Nationales Institut für Forensische Wissenschaften)

 

 

Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter November 2013

In Guatemala gibt es nur zwei Jahreszeiten, nämlich Regen-und Trockenzeit bzw. Winter und Sommer. Im Oktober beginnt somit also nicht der Herbst, sondern die Menschen warten darauf, dass der Regen aufhört. “Theoretisch” sollte der letzte Regen nur noch bis Mitte Oktober fallen. Allerdings ist das dem Wetter ziemlich egal und so regnet es nun schon seit einigen Jahren sogar noch im November.   

 

Alles Liebe zum Kindertagbilder copia

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Groß gefeiert und glücklicherweise ganz ohne Regen wurde der Kindertag bei EducArte. 

Mehr als fünfzig Kinder nehmen an diesem bunten Fest teil. Mit einem voll besetzten Bus geht es zu einem kleinen Fabrikgelände mit Fußballfeld und Spielgeräten. 

Dort wartet eine Spiele-Rally auf die Kinder mit Sackhüpfen, Wasserbombenturnier und vielen weiteren Aktivitäten. In Gruppen treten die Kinder in den unterschiedlichen Disziplinen an. Dabei geht es wie immer nicht ums Gewinnen, sondern um Gemeinschaftssinn, Partizipation und vor allem bilder copiaSpaß. Natürlich dürfen da Piñatas nicht fehlen. 

Von Kinderlachen und Sprechchören begleitet werden bunte und mit Süßigkeiten gefüllte  Pappmascheefiguren zerschlagen und die Taschen
bilder copiagefüllt.
Zwei Mütter der Projektkinder bereiten für alle ein leckeres Mittagessen zu. Mit vollen Bäuchen und glücklichen Gesichtern geht es am Nachmittag wieder zurück nach Ciudad Vieja.

 

Sauberes Trinkwasser für unsere Familien

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Breits seit Jahren verwenden wir Wasserfilter in unserer Einrichtung.  

bilder copiaSauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht, welches jedoch nicht nur bei EducArte gewährleistet sein sollte, sondern auch bei den Familien zu Hause. Aus diesem Grund wird über den Nutzen und die Bedeutung des  Filter-Programms von ecofiltro aufgeklärt. 

Die Familien erhalten einen Wasserfilter, welchen sie in kleinen  Raten innerhalb von zwei Jahren abzahlen. Nach Ablauf dieser Zeit erhalten sie dann kostenfrei einen neuen Filtereinsatz, der jeweils nach zwei Jahren ausgewechselt werden muss. Insgesamt nehmen 15 Familien an diesem Programm teil und sichern sich damit sauberes Trinkwasser für die kommenden vier Jahre. Anschließend kann dieser Prozess wiederholt werden.

 

Wandbilder als pädagogisches Mittel

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Es ist keine Neuheit, dass sich EducArte für die politische Bildung von Kindern und Jugendlichen einsetzt, insbesondere hinsichtlich ihrer Rechte. Unser Haus  ist daher auch mit vielen Wandbildern geschmückt, die eben dies zum Ausdruck bringen, wie die beiden folgenden Beispiele:

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Neu ist allerdings die Idee, diese Wandbilder mit anderen Organisationen sowie Jugend- und Kindergruppenbilder copia
für Bildungszwecke zu teilen bzw. zur Verfügung zu stellen.

Bei einem Besuch können daher die Wandbilder besichtigt und anschließend mit einem Workshop-Leiter von EducArte diskutiert werden, immer die Rechte und Pflichten der Kinder und Jugendlichen als  zentrales Thema.

 

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Kreativsein und Gestalten

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EducArte legt großen Wert darauf, dass sich sämtliche Bildungsprogramme auf ein grundsätzliches Prinzip stützen, nämlich “Lernen durch künstlerisches Gestalten”. An dieser Stelle möchten wir kurz zum Ausdruck bringen, wie unsagbar stolz wir auf unsere Kids und ihr kreatives Tun sind. 

Herzlichen Glückwunsch!

  

Schule ist aus…

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Das guatemaltekische Schuljahr fängt im Januar an und endet im Oktober. Das heißt, in diesem Monat finden die Jahresabschluss-feiern statt und die Ferien beginnen.bilder copia

Unsere Vorschulkinder, die im nächsten Jahr in die Grundschule kommen, hatten eine ganz förmliche Abschiedszeremonie. bilder copia

Da ein vom Bildungsministerium ausgestelltes (und selbstverständlich kostenpflichtiges) Abschlusszertifikat der Vorschule notwendig ist, um in die erste Klasse eingeschult zu werden, haben die Eltern bereits seit Monaten bei EducArte dafür gespart. Später stellte sich allerdings heraus, dass mehr gespart wurde als nötig war. Daher entschlossen sich die Familien kurzerhand zu einer formaleren Feier.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gruppen!

 

Klappe und… ACTION!

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Natürlich wollten alle mitmachen bei dem Dokumentarfilm-Workshop, aber es gab leider nur 12 Plätze. Alle Interessierten sollten daher die Gründe für ihren Teilnahmewunsch überzeugend vorstellen. Im Anschluss wurde gemeinsam entschieden, wer mit Instrukteur Fernando an einem kleinen Dokumentarfilm über EducArte arbeiten darf. Die Kids lernten u. a. die Funktionsweise von Kamera, Licht und Make-up kennen und durften sich später selbst als Regisseur, Kameramann/frau, Visagist und Interviewer ausprobieren. Für die Kinder war es ein aufregender und interessanter Workshop, der mit viel Begeisterung und Eifer durchgeführt wurde.

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Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter Oktober 2013

 

 

 

Kaja Niemesch, Voluntärin bei EducArte, stellt den Monat September vor.

EducArte dankt dir dafür, dass du deine ganz persönlichen Eindrücke mit uns teilst.

 

Der Monat füllt sich mit Leben, neuen Erfahrungen, Begegnungen und gemeinsamen 0001q3Momenten des Lernens

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In diesem Monat lernte ich das Gemeinschaftszentrum EducArte im Rahmen eines Praktikums meines Studiums der Sozialen Arbeit kennen. Ich begegne EducArte als einen Ort, in dem Bildung versucht, eigene Wege aufzuzeigen. 

Respekt und Solidarität haben hier einen Raum, der Kindern, jungen Menschen und ihren Familien ermöglicht, für das Leben zu lernen.

Ich beschreibe hier meine erste Zeit bei EducArte und was der September mit sich brachte. Es ist mein persönlicher Blickwinkel, nur einer unter vielen. 

 

Ich sehe was, was du nicht siehst…

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Die vergangenen Wochen konnten die Vorschulkinder bei verschiedenen Aktivitäten ihre eigenen fünf Sinne erleben und spüren. Durch Erfahrungslernen sollten die Sinne der Kinder spielerisch gefördert werden, wobei die Körperwahrnehmung und ganzheitliche Entwicklungsförderung im Zentrum standen.  

In verschiedenen Spielen konnten die Kinder das Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen und Sehen selbst-ständig ausprobieren. 

Es wurden unter anderem Ferngläser und Rasseln gebastelt, Geräusche-Memory gespielt, Obstsorten erraten und Hand-abdrücke erstellt. Zusätzlich wurden Sinnesorgane gebastelt und ihre Funktionsweise näher betrachtet. 

 

Ein magischer Koffer, viele Bücher und ein Geschichtenerzähler

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Mit der mobilen Bibliothek, bestehend aus einem großen bunten Koffer voller Bücher, besuchte EducArte in diesem Monat wieder verschiedene Schulen und Gemeinden in Guatemala. 

Die Kinder lauschten gespannt den Abenteuern des Geschichtenerzählers und erlebten die Magie, die in Büchern stecken kann. 

Durch das Vorlesen und selbstständige Lesen von Bilderbüchern wird den Kindern Spaß am Lesen vermittelt. Die mobile Bibliothek motiviert mit ihren verschiedenen Aktivitäten zum Lesen und Schreiben. So schreiben oder malen die Kinder beispielsweise ihr ausgedachtes Ende einer Geschichte. Mit Hilfe des Lesens erweitert sich das Wissen und die Kinder eignen sie sich ihre persönliche Sicht auf die Welt an.

Das Angebot der Leseförderung im Rahmen von EducArte wird von zahlreichen Schulen in der Region angenommen und in den Schulalltag integriert. 

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Kein Tag gleicht dem Anderen

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Natürlich ist jeder Tag bei EducArte ein bisschen anders. Es fehlt nicht an Abwechslung und neuen Erlebnissen. Und doch gibt es immer wieder besondere Tage, die sich dann doch noch ein bisschen von 0002ZQden anderen unterscheiden.

Am 15. September wird in Guatemala alljährlich die seit 1821 bestehende Unabhängigkeit von Spanien gefeiert. Viele Schulen veranstalten an diesem Tag große musikalisch begleitete Umzüge. In diesem Jahr fiel der Unabhängigkeitstag auf einen Sonntag. EducArte gab diesem Tag aber in der vorangegangenen Woche im Projekt seine Bedeutung. Gemeinsam mit allen Kindern wurde mit viel Papier und Farbe ein großes Wandbild mit bedeutsamen Symbolen für das Land gestaltet. Es wurde eine große Flagge gemalt, sowie der Nationalbaum “La ceiba” und die Nationalblume “La monja blanca”, eine Orchideenart, gebastelt. Anschließend gab es eine Gesprächsrunde über die Bedeutung des Tages und der Symbole.

 

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   “Wenn ihr 
Jugendlichen nicht die Führung eures eigenen Landes übernehmt, wird niemand kommen um es zu retten. Niemand!” [Jaime Garzón, kolumbianischer Pädagoge und Pazifist]

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Im zweiten Jahr in Folge fand ein 7-monatiger Workshop zum Thema “Friedenserziehung und Gewaltprävention durch gesellschaftliche Partizipation” mit Jugendlichen der Oberstufe einer Bildungseinrichtung in Antigua statt. 0002ZQ

Geleitet und realisiert wurde dieses Projekt von Alejandra Hernández mit der Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen. Auf Augenhöhe und auf  Mitbestimmung appellierend wurden in offenen Diskussionsrunden und Workshops mit den Jugendlichen unter anderem sensible Themen wie Emanzipation und Gleichstellung, freie sexuelle Selbstbestimmung, soziale Verantwortung und Gewaltfreiheit angesprochen. 

0002ZQIm September fanden die Monate des gemeinsamen intensiven Arbeitens ihren feierlichen Abschluss mit dem Festival “¡menos casaca, más acción!” (dt. weniger Gerede, mehr Aktion!). Zu diesem Anlass wurden verschiedene Künstler aus Antigua und der Hauptstadt eingeladen. Ein vielseitiges Programm aus Musik, HipHop, Skateboard, Zirkus, Film und Vorträgen wartete an diesem Tag auf die rund 600 Schüler die in den vergangenen Monaten am Projekt teilgenommen hatten. Gemeinsam mit dem Orchester der Schule und den Künstlern fand ein bunter, aufsehenerregender Umzug durch Antigua statt.0001tN

Des weiteren wurde eine Messe veranstaltet, bei der sich verschiedene Institutionen und Organisationen aus der Umgebung den Jugendlichen vorstellten. Der Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Einrichtungen der Sexualberatung, welche den Jugendlichen offen stehen. 

Aktionen von EducArte wie diese, zeigen die Verantwortung auf, die jeder einzelne von uns in sich trägt für die Gestaltung des eigenen Lebens und der Gesellschaft. 

Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter September 2013

 
 

Auch wenn erst jetzt der Newsletter für die letzten Monate erscheint, bedeutet das nicht, dass bei EducArte nichts passiert ist, ganz im Gegenteil. Wir blicken auch eine aufregende, bewegende und ereignisreiche Zeit zurück.

Vatertag bei EducArte

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Leider geschieht es nicht so oft, dass Väter die Zeit haben bzw. sich die Zeit nehmen, um mit ihren
Kindern zusammenzusein und mit ihnen zu spielen. Aus diesem Grund läd EducArte zum Vatertag ein. Die Kinder haben Einiges vorbereitet.

Es gibt viele tolle Spiele und wunderschöne Momente für alle.00018r

00018rEltern-Aktiv

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Auch wenn die Programme bei EducArte gut laufen, so funktioniert es nicht ohne größere Anstrengung, denn jeden Monat muss Geld gesammelt werden, um den Fortbestand einiger Programme zu gewährleisten. Oft helfen da auch die Mütter und organisieren einen Imbissstand.  

 

EducArte öffnet sich noch mehr

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EducArte ist sehr stolz auf die Projekte, die es seinen eingeschriebenen Kids anbieten kann, doch nach und nach wächst der Wunsch, dies auch Kindern und Jugendlichen anzubieten, die nicht fest bei EducArte eingeschrieben sind. Daher gibt es nun dienstags und donnerstags freie Angebote für alle Interessierten in Ciudad Vieja, was mit großer Zustimmung aufgenommen wird. Es gibt unzählige Angebote von Theater, Tanz, Artistik, Kino bis zum Erlernen von Instrumenten und vielen anderen spontanen Aktivitäten.00015B

 

 

Workshop “Kinder- und Jugendrechte”00024v

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Zum wiederholten Mal wird EducArte eingeladen, die Einrichtung des Bildungs-zentrums Cooperación Española (dt. Spanische Zusammenarbeit) für einen Workshop zu nutzen. Eine Woche lang werden mit Kinder- und Jugendgruppen, insgesamt 70 Teilnehmern, gearbeitet. Auf spielerische und kreative Art und Weise wird über die Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen aufgeklärt und gemeinsam diskutiert, wie dies im alltäglichen Miteinander aussieht, in der Schule, zu Hause und auf der Straße. 

 

00024vFür die Jugend auf die Straße gehengegfek

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Zum Tag der Jugend organisiert EducArte einen Marsch durch die Gemeinde Ciudad Vieja. Daran nehmen verschiedene Schulen und Organisationen teil. Mit diesem Marsch soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die heutigen Jugendlichen ihre Rechte und Pflichten als Gestalter einer besseren Zukunft annehmen sollten und dies auch wollen. Außerdem soll für mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber Jugendlichen geworben werden. Erwachsene, Jugendliche und zukünftige Jugendliche nehmen an der Veranstaltung teil, die mit der kleinen Showeinlage einer BMX- und Skeatboardgruppe sowie einem HipHop-Konzert ihren Abschluss findet.

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Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter Juni: Juli: August 2013

 
 
 

EducArte ist in Bewegung

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Eigentlich ist es uns nie so ganz bewusst, weil wir eben mitten in der Dynamik stecken, doch in diesem Monat wollen wir es uns einmal wirklich bewusst vor Augen führen… EducArte ist eine Bewegung, weil wir uns wandeln, antreiben, aufrütteln, nahe gehen, ergreifen und ständig dazulernen.

Immer wieder versucht EducArte die eingefahrene Routine zu verändern und neue Aktivitäten einzuführen. Dabei helfen auch viele Freiwillige, die neue Energie und Ideen mitbringen.voluntarios

Verschiedene Aktivitäten sollen den Alltag abwechslungsreicher gestalten und alternative Bildungsangebote machen. Es gibt einen Schachclub, Filmvorführungen, Yoga für Kinder, Kochen und Backen sowie weitere Workshops.   actividad

Aber EducArte bewegt sich nicht nur intern, sondern geht auch nach draußen. feria

Eine von Fressy und ihren Mitstudenten der Sozialen Arbeit organisierte “Messe der Organisationen” soll die verschiedenen Institutionen in Ciudad Vieja einander näher bringen, Kontakte herstellen und somit ein soziales Netzwerk aufbauen. 

Einige Organisationen stellen sich vor, Kontakte werden ausgetauscht und es wird sich gegenseitige Unterstützung angeboten. So wie die von Manos Abiertas organisierte Fluor-flúorAktion, welche nur wenige Tage darauf bei EducArte durchgeführt wird. Dabei werden die Zähne aller Kinder mit Fluor behandelt.

EducArte begrenzt sich nicht nur auf einen Ort bzw. ein Gebäude, sondern ist auch in anderen Einrichtungen aktiv. 

Unsere mobile Bibliothek zieht noch immer von Schule zu Schule, um in den Kindern die Liebe und Faszination für Bücher zu erwecken.

Außerdem organisiert und leitet Direktorin Alejandra nun schon im zweiten Jahr einen 7-monatigen Workshop zum Thema “Gewaltprävention in Bildungseinrichtungen” bezüglich soziokultureller Geschlechterrollen als Schwerpunkt. In diesem Jahr wird sie dabei von Kollegen unterstützt. ITE

Der Workshop wird noch bis September andauern und weitere Aspekte dieses Themas behandeln.

día de la madreAlles Liebe zum Muttertag

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Auch wenn EducArte viel auf Bewegung und Variation setzt, so bleiben bestimmte Ereignisse doch immer auch fester Bestandteil, wie etwa die Feier zum Muttertag. Jede Schülergruppe hat sich etwas einfallen lassen und für die Muttis eine kleine Vorführung einstudiert. Die gesamte Woche wird fleißig geprobt und gebastelt und getan, damit auch alles glatt läuft. Kurz vor der Aufführung als alle Mütter versammelt sind und gespannt auf die Bühne schauen, sind dann doch alle ganz aufgeregt vor Lampenfieber. muttertag

 Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter Mai 2013
 
 

EducArte macht Supervision

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Um die Dynamik des Teams und somit die Arbeitweise der Organisation zu verbessern, führt EducArte jetzt monatlich eine Supervision durch. Dabei handelt es sich um Aktivitäten, bei denen gemeinsam über das berufliche Handeln, den teameigenen Arbeitsstil und die Personen mit ihren jeweiligen Rollen in der Organisation bzw. im Team reflektiert wird. Eine jahrelange Zusammenarbeit garantiert nämlich noch lange nicht, dass man auch wirklich ein Team ist.

Mithilfe von Rollenspielen und vielen anderen spiel-pädagogischen Methoden sollen Gemeinschaftlichkeit supervision_2und Bewusstwerdung gefördert werden. Eingefahrene Handlungsmuster und versteckte oder gar offene Rangordnungen sollen aufgedeckt und thematisiert werden, damit ein professionelleres und konstruktiveres Arbeiten möglich wird.

 

Spongo in Guatemala

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Seit mehr als vier Jahren unterstützt die deutsche Kinderstiftung Spongo EducArte finanziell und dies ohne die Organisation je persönlich besucht zu haben. Über die Jahre hat sich eine Beziehung der Solidarität und Unterstützung entwickelt, die “lediglich” auf Vertrauen basierte. Umso erfreulicher, aufgeregter und nervöser wurde die Ankündigung eines Besuches aufgenommen. Mit welchen Erwartungen und Vorstellungen würde Spongo anreisen? Ist EducArte so wie sie es sich anhand der Fotos und Berichte vorgestellt hatten? Wir sind gespannt. 

spongo-besuch

In kurzer Zeit lernen Peter und Inge, Gründer der Stiftung, den Tagesablauf bei EducArte, die Kinder und das Team sowie einige Familien kennen. Die offene Sympathie und Zuneigung beiderseits ist nicht zu verkennen. 

Wir danken euch für euren Besuch und die Möglichkeit, euch EducArte nun sogar noch etwas näher gebracht zu haben.         

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Ralley in Ciudad Vieja

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Da sind sie wieder, die Hippies und Superhelden, die Zootiere und Mimos, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Rockstars und die Charaktere einer bekannten Fernsehsendung…. EducArte veranstaltet seine alljährliche Ralley. Es geht nicht ums Gewinnen, sondern um Teamgeist und jede Menge Spaß.  

ralley_3Auch unsere Freunde von der Spongo Kinderstiftung nehmen aktiv an der Ralley teil.

 

 

Internationaler Frauentag

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Das Gender-Thema bildet einen der großen Schwerpunkte in der Bildungsarbeit bei EducArte. Daher bleibt der Internationale Frauentag natürlich nicht ungeachtet. Zwei verschiedene Aktivitäten werden organisiert. Bereits am 7. März werden die Eltern der EducArte-Kids sowie alle anderen Interessierten zu  einer Diskussionsrunde ein-geladen, bei der die Rolle der Mutter in der Familie genauer betrachtet wird. Denn zu großen Teilen wird Geschlechter-diskriminierung bereits in der Familie gefördert, sei es durch klischeehaftes Rollenverhalten innerhalb der Familie und somit auch einer traditionellen  Geschlechtererziehung. Oft werden die Töchter dazu angehalten im Haushalt zu helfen, während dies von den Söhnen weder erwartet noch gewünscht wird. Auch dass Mädchen ihren Brüdern das Essen servieren und deren Wäsche waschen müssen, ist keine Seltenheit. Die Veranstaltung soll den Anwesenden deutlich machen, dass diese vermeintlich kleinen Unterschiede den Weg ebnen für  abwertendes Verhalten gegenüber Frauen. Man muss dabei auch  kein radikaler Aktivist oder Feminist sein, um eine Veränderung herbeizuführen, sondern jeder Einzelne kann in seiner eigenen Familie beginnen und den Kreislauf des Machismo durchbrechen. frauentag_1

Die zweite Aktivität findet in Antigua statt. Das EducArte-Team, Freunde und Freiwillige schließen sich in Kleingruppen zusammen und besteigen singend die öffentlichen Busse am Markt. Kritische Texte zum Thema werden verlesen und die Busahrer und Passagiere über Gleichberechtigung und Frauenrechte aufgeklärt. Zum Schluss wird ein Aufkleber im Bus angebracht, der auch alle weiteren Passagiere an diesen heutigen Tag und seine Bedeutung erinnern soll. frauentag_2

Später zieht die Gruppe weiter zum Park, um ein letzten Mal singend auf diesen Tag und die Situation der Frauen weltweit aufmerksam zu machen. 

Die Aktion wird von den Passanten und Busfahrern überwiegend positiv aufgenommen, nur einigen wenigen geschmacklosen Kommentaren muss sich die Gruppe stellen.          

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Sportfest mit CasaSito

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CasaSito hat zum diesjährigen Sportfest geladen. Aus verschiedenen Projekten versammeln sich 365 Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Betreuer und Freiwillige zu dem Großereignis. Mit einem Lauf durch Antigua beginnt die Veranstaltung, gefolgt von unterschiedlichen Spielen und sportlichen Aktivitäten. Bunt gemischte Teams verbringen den Tag gemeinsam, lernen sich kennen und haben viel Spaß. 

 

 

Hier können Sie den Newsletter als PDF herunterladen: Newsletter März: April 2013