EducArte wünscht allen ein glückliches neues Jahr voller Gesundheit und Energie. Vielen Dank für die vielen Spenden zum Jahresanfang. 

Willkommen bei EducArte

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Die Ferien sind vorbei und EducArte hat die Arbeit wieder aufgenommen. Es gibt viele bekannte Gesichter in der Einrichtung, aber es sind auch einige neue hinzugekommen. Wie immer möchten wir euch zunächst einmal die Gruppen und ihre Verantwortlichen vorstellen. 

evelyn sulmaEvelyn kümmert sich um unsere Kleinsten.

 

 

 Sulma arbeitet mit den Kindern der Vorschule.

margarita

 

Margarita ist für die Gruppe der extrakurrikularen Grundschule verantwortlich. 

 

luis


Luis ist Betreuer bei allen spielpädagogischen, künstlerischen und sportlichen Aktivitäten.

 

 

 eileen

 

Eileen gibt Unterricht in Sexualerziehung und führt die „Elternschule“ durch.

 

rocío y priscila
Hinter den Kulissen sorgen Rocío y Priscila für Ordnung, indem sie den EducArte-Alltag organisieren und verwalten.

 

 

Alejandra

 

Alejandra verwaltet,  sammelt Spenden, stellt Kontakte her und organisiert Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit und Volksbildung.  

 

 

IMG_4547Kunst-Workshop

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Der erste Monat beginnt bereits mit Kunst. Mehrere Wochen arbeitet Workshop-Leiterin IMG_4640Rosario Vásquez mit zwei Gruppen und zeigt ihnen verschiedene Techniken der Portrait-Zeichnung und der Arbeit mit Tusche. Insgesamt 23 Kinder nehmen an dem Workshop teil,lernen und kreieren dabei wundervolle Werke, die wir später ausstellen werden.  

 

 

Lateinamerika hat in seiner Geschichte auch viele mutige und beindruckende Frauen, die den Weg für den Gleichstellungskampf der Geschlechter und der Unabhängigkeit der Frau geebnet haben. Jeden Monat möchten wir kurz eine dieser Persönlichkeiten vorstellen.  

Manuela Sáenz die Befreierin

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Manuela SaenzManuela Sáenz ist zweifelsfrei eine der interessantesten Figuren der Unabhängigkeitskriege Südamerikas, die in den Jahren zwischen 1809 und 1825 stattfanden. Ihren Kritikern zufolge trübt ihr romantisches Verhältnis zu Simón Bolívar (einer der bedeutendsten Gestalten der amerikanischen Emanzipation gegen das spanische Imperium) ihre eigenen persönlichen Verdienste, nämlich jene als eine der größten Verteidigerinnen der Unabhängigkeit der südamerikanischen Staaten und als eine der führendsten und fortgeschrittensten Verteidigerinnen der Frauenrechte.  

Zu ihrer Zeit wurde sie wegen ihrer extrovertierten und für diese Epoche allzu provokanten Art, sowie für ihren wachsenden politischen Einfluss von ihren Zeitgenossen scharf angegriffen und sogar geächtet. Auch viele Jahrzehnte nach ihrem Tod ignorieren einflussreiche Intellektuelle und Historiker ihr Leben in den Werken über die Geschichte der Befreiung. Andere wiederum reduzieren sie auf ein romantisches oder gar schmähliches Beiwerk und spinnen eine sexuelle Legende um ihre Person, welche auch heute noch schwer wiegt.

Sie war eine Patriotin aus Quito, der Hauptstadt des heutigen Ecuadors, und sie war die Lebensgefährtin von Simón Bolívar. Viele Jahre lang widmete sie ihr Leben dem gemeinsamen Befreiungskampf, begleitete ihn auf seinen Militärzügen durch Südamerika und unterstützte die Sache der Revolution, indem sie Informationen sammelte, Flugblätter verteilte und sich für Frauenrechte einsetzte. 

Man nennt sie Manuelita Sáenz und als Befreierin des Befreiers wurde sie bekannt aufgrund ihres entschlossenen Handelns als sie Simón Bolívar bei einem Angriff zur Flucht verhilft. 

Erst Mitte des 20. Jahrhunderts, dank der geschichtlichen Neudeutungen, erschienen Biografien und Aufsätze, in denen für ihre Rolle als Führerin und Heldin bei der Befreiung des heutigen Ecuador, Kolumbien und Peru die verdiente Anerkennung einfordert wird. 

Als Wegbereiterin des Feminismus in Lateinamerika wurde Sáenz in den letzten Jahren gar zur Ikone des lateinamerikanischen Feminismus erhoben. 

Und selbst wenn sich noch immer Gegner finden, so begeistert ihr Leben auch angesehene Schriftsteller und Historiker wie Alfonzo Rumazo, German Arciniegas oder Alberto Miramón und Pablo Neruda.

Nichtsdestotrotz, fast zwei Jahrhunderte nach ihrem Tod, ist sie eine Person, die auch weiterhin Hass oder Zuneigung sowie Debatten und Kontroversen hervorruft.

Quellen: Wikipedia / Biografía Mujer No Costilla de Alina Guerrero Lopez.

 

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